Potenzstörungen – Diagnostik und Therapie in Oberhausen

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Late-Onset-Hypogonadismus (Altersbedingter Testosteronmangel) 

Der Late-Onset-Hypogonadismus ist eine hormonelle Veränderung beim Mann, die meist im höheren Lebensalter auftritt. Dabei sinkt der Testosteronspiegel im Blut, was zu verschiedenen körperlichen und psychischen Beschwerden führen kann. 

Im Gegensatz zum klassischen Hypogonadismus entwickelt sich diese Form schleichend und ist häufig altersbedingt. Nicht jeder Mann mit niedrigen Testosteronwerten hat Beschwerden – entscheidend ist das Zusammenspiel von Laborwerten und Symptomen. 

Je früher ein behandlungsbedürftiger Testosteronmangel erkannt wird, desto besser lassen sich die Beschwerden behandeln und die Lebensqualität verbessern. 

Typische Symptome 

Ein Testosteronmangel kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. 

Häufige Beschwerden sind: 

  • verminderte sexuelle Lust (Libidoverlust) 
  • Erektionsstörungen 
  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit 
  • Abnahme der Muskelmasse und Zunahme des Körperfetts 
  • Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmung 
  • verminderte Leistungsfähigkeit 
  • Schlafstörungen 
  • Verminderung der Knochendichte (Osteoporose-Risiko) 

Die Symptome entwickeln sich meist langsam und werden daher oft zunächst als normale Alterserscheinung angesehen. 

Ursachen und Risikofaktoren 

Die Hauptursache ist ein altersbedingter Rückgang der Testosteronproduktion in den Hoden. Zusätzlich können verschiedene Faktoren die Entwicklung begünstigen: 

Übergewicht (Adipositas) 

  • Bewegungsmangel 
  • chronische Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus) 
  • Stress 
  • bestimmte Medikamente 
  • Alkoholkonsum 

Auch Stoffwechselstörungen und hormonelle Regulationsstörungen können eine Rolle spielen. 

Wann sollte man zum Arzt gehen? 

Eine urologische oder hausärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn folgende Beschwerden bestehen: 

  • anhaltene Müdigkeit und Leistungsabfall 
  • verminderte Libido oder Erektionsprobleme 
  • deutlicher Muskelabbau 
  • depressive Verstimmung 
  • allgemeines Gefühl von „Energieverlust“ 

Wichtig ist, dass diese Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen und nicht durch andere Ursachen erklärbar sind. 

Diagnostik 

Zur Abklärung eines möglichen Testosteronmangels werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt: 

  • Blutuntersuchung: Bestimmung des Testosteronspiegels (idealerweise morgens) 
  • Erhebung der Beschwerden mittels Fragebögen 
  • körperliche Untersuchung 
  • ggf. Bestimmung weiterer Hormone 

Entscheidend ist die Kombination aus erniedrigtem Testosteronwert und typischen Beschwerden. 

Behandlungsmöglichkeiten 

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Beschwerden und den Laborwerten. 

  • Lebensstiländerung: Gewichtsreduktion, Bewegung und gesunde Ernährung können den Testosteronspiegel positiv beeinflussen 
  • Testosteronersatztherapie: Bei nachgewiesenem Mangel kann Testosteron als Gel, Spritze oder Pflaster verabreicht werden  
  • Behandlung von Begleiterkrankungen: z. B. Diabetes oder Übergewicht 

Die Therapie wird individuell abgestimmt und regelmäßig kontrolliert. 

Nachsorge 

Bei einer Testosterontherapie sind regelmäßige Kontrollen wichtig, um Wirksamkeit und Sicherheit zu überprüfen: 

  • Kontrolle des Testosteronspiegels 
  • Blutuntersuchungen (z. B. Blutbild, PSA-Wert) 
  • klinische Verlaufskontrolle der Beschwerden 

Die Kontrollintervalle werden individuell festgelegt. 

Vorbeugung 

Ein gesunder Lebensstil kann helfen, einem Testosteronmangel vorzubeugen oder ihn abzumildern: 

  • regelmäßige körperliche Aktivität 
  • Normalgewicht anstreben 
  • ausgewogene Ernährung 
  • ausreichend Schlaf 
  • Stressreduktion 
  • moderater Alkoholkonsum 

Ein altersbedingter Testosteronmangel ist gut behandelbar. Eine frühzeitige Abklärung bei entsprechenden Beschwerden kann helfen, die Lebensqualität deutlich zu verbessern.


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Peyronie-Krankheit (Induratio penis plastica) 

Die Peyronie-Krankheit ist eine gutartige Erkrankung des Penis, bei der es zu narbigen Veränderungen (Plaques) in der bindegewebigen Hülle der Schwellkörper (Tunica albuginea) kommt. Diese Veränderungen können zu einer Verkrümmung des Penis, Schmerzen und funktionellen Einschränkungen führen. 

Die Erkrankung tritt meist im mittleren bis höheren Lebensalter auf und entwickelt sich häufig schleichend. Viele Betroffene bemerken zunächst nur eine leichte Verhärtung oder Schmerzen, bevor sich eine sichtbare Krümmung ausbildet. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser können Beschwerden gelindert und ein Fortschreiten verhindert werden. 

Typische Symptome 

Die Beschwerden können je nach Krankheitsphase unterschiedlich ausgeprägt sein. 

Häufige Symptome sind: 

  • Verkrümmung des Penis (meist bei Erektion sichtbar) 
  • Schmerzen im Penis, insbesondere bei Erektion 
  • tastbare Verhärtungen oder Knoten (Plaques) 
  • Verkürzung des Penis 
  • Erektionsstörungen 
  • erschwerter oder schmerzhafter Geschlechtsverkehr 

In der Frühphase stehen oft Schmerzen im Vordergrund, während später die Verkrümmung zunimmt und die Schmerzen nachlassen können. 

Ursachen und Risikofaktoren 

Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine gestörte Wundheilung nach kleinsten Verletzungen des Penis. 

Mögliche Risikofaktoren sind: 

  • Mikrotraumata (z. B. beim Geschlechtsverkehr) 
  • genetische Veranlagung 
  • zunehmendes Alter 
  • Diabetes mellitus 
  • Bluthochdruck 
  • Rauchen 
  • Bindegewebserkrankungen (z. B. Dupuytren-Kontraktur) 

Die Erkrankung ist nicht ansteckend und entsteht nicht durch falsches Verhalten allein. 

Wann sollte man zum Arzt gehen? 

Eine urologische Abklärung ist sinnvoll bei: 

  • neu auftretender Penisverkrümmung 
  • Schmerzen im Penis 
  • tastbaren Verhärtungen 
  • Problemen beim Geschlechtsverkehr 
  • neu aufgetretenen Erektionsstörungen 

Eine frühzeitige Vorstellung kann helfen, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. 

Diagnostik 

Zur Sicherung der Diagnose werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt: 

ausführliches Arztgespräch (Anamnese) 

körperliche Untersuchung mit Abtasten des Penis 

Ultraschalluntersuchung (Sonografie) 

ggf. Fotodokumentation der Erektion zur Beurteilung der Krümmung 

in Einzelfällen weitere bildgebende Verfahren 

Entscheidend sind die typischen Beschwerden in Kombination mit dem klinischen Befund. 

Behandlungsmöglichkeiten 

Die Therapie richtet sich nach Krankheitsphase und Ausprägung der Beschwerden. 

Konservative Behandlung (vor allem in der Frühphase): 

  • entzündungshemmende Medikamente 
  • Schmerztherapie 
  • Injektionstherapien in die Plaques  

Operative Behandlung (bei stabiler Erkrankung und ausgeprägter Krümmung): 

  • Begradigungsoperationen 
  • Plaque-Exzision mit Gewebeersatz 
  • ggf. Implantation einer Penisprothese bei schwerer Erektionsstörung 

Die Wahl der Therapie erfolgt individuell und nach ausführlicher Beratung. 

Nachsorge 

Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um den Verlauf zu beurteilen: 

  • klinische Untersuchung 
  • Verlauf der Krümmung 
  • Beurteilung der sexuellen Funktion 
  • Anpassung der Therapie bei Bedarf 

Die Nachsorgeintervalle werden individuell festgelegt. 

Vorbeugung 

Eine sichere Vorbeugung ist nicht möglich, jedoch können allgemeine Maßnahmen hilfreich sein: 

  • Vermeidung von Verletzungen des Penis 
  • Behandlung von Risikofaktoren (z. B. Diabetes, Bluthochdruck) 
  • Rauchstopp 
  • gesunder Lebensstil 

Die Peyronie-Krankheit ist eine gutartige, aber oft belastende Erkrankung, die die Lebensqualität und Sexualität beeinträchtigen kann. Eine frühzeitige Diagnostik und individuell angepasste Therapie können helfen, Beschwerden zu lindern und die Funktion zu erhalten.

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Late-Onset-Hypogonadismus (Altersbedingter Testosteronmangel) 

Der Late-Onset-Hypogonadismus ist eine hormonelle Veränderung beim Mann, die meist im höheren Lebensalter auftritt. Dabei sinkt der Testosteronspiegel im Blut, was zu verschiedenen körperlichen und psychischen Beschwerden führen kann. Im Gegensatz zum klassischen Hypogonadismus entwickelt sich diese Form schleichend und ist häufig altersbedingt. Nicht jeder Mann mit niedrigen Testosteronwerten hat Beschwerden – entscheidend ist das Zusammenspiel von Laborwerten und Symptomen. Je früher ein behandlungsbedürftiger Testosteronmangel erkannt wird, desto besser lassen sich die Beschwerden behandeln und die Lebensqualität verbessern. Typische Symptome Ein Testosteronmangel kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Häufige Beschwerden sind: • verminderte sexuelle Lust (Libidoverlust) • Erektionsstörungen • Müdigkeit und Antriebslosigkeit • Abnahme der Muskelmasse und Zunahme des Körperfetts • Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmung • verminderte Leistungsfähigkeit • Schlafstörungen • Verminderung der Knochendichte (Osteoporose-Risiko) Die Symptome entwickeln sich meist langsam und werden daher oft zunächst als normale Alterserscheinung angesehen. Ursachen und Risikofaktoren Die Hauptursache ist ein altersbedingter Rückgang der Testosteronproduktion in den Hoden. Zusätzlich können verschiedene Faktoren die Entwicklung begünstigen: • Übergewicht (Adipositas) • Bewegungsmangel • chronische Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus) • Stress • bestimmte Medikamente • Alkoholkonsum Auch Stoffwechselstörungen und hormonelle Regulationsstörungen können eine Rolle spielen. Wann sollte man zum Arzt gehen? Eine urologische oder hausärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn folgende Beschwerden bestehen: • anhaltene Müdigkeit und Leistungsabfall • verminderte Libido oder Erektionsprobleme • deutlicher Muskelabbau • depressive Verstimmung • allgemeines Gefühl von „Energieverlust“ Wichtig ist, dass diese Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen und nicht durch andere Ursachen erklärbar sind. Diagnostik Zur Abklärung eines möglichen Testosteronmangels werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt: • Blutuntersuchung: Bestimmung des Testosteronspiegels (idealerweise morgens) • Erhebung der Beschwerden mittels Fragebögen • körperliche Untersuchung • ggf. Bestimmung weiterer Hormone Entscheidend ist die Kombination aus erniedrigtem Testosteronwert und typischen Beschwerden. Behandlungsmöglichkeiten Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Beschwerden und den Laborwerten. • Lebensstiländerung: Gewichtsreduktion, Bewegung und gesunde Ernährung können den Testosteronspiegel positiv beeinflussen • Testosteronersatztherapie: Bei nachgewiesenem Mangel kann Testosteron als Gel, Spritze oder Pflaster verabreicht werden • Behandlung von Begleiterkrankungen: z. B. Diabetes oder Übergewicht Die Therapie wird individuell abgestimmt und regelmäßig kontrolliert. Nachsorge Bei einer Testosterontherapie sind regelmäßige Kontrollen wichtig, um Wirksamkeit und Sicherheit zu überprüfen: • Kontrolle des Testosteronspiegels • Blutuntersuchungen (z. B. Blutbild, PSA-Wert) • klinische Verlaufskontrolle der Beschwerden Die Kontrollintervalle werden individuell festgelegt. Vorbeugung Ein gesunder Lebensstil kann helfen, einem Testosteronmangel vorzubeugen oder ihn abzumildern: • regelmäßige körperliche Aktivität • Normalgewicht anstreben • ausgewogene Ernährung • ausreichend Schlaf • Stressreduktion • moderater Alkoholkonsum Ein altersbedingter Testosteronmangel ist gut behandelbar. Eine frühzeitige Abklärung bei entsprechenden Beschwerden kann helfen, die Lebensqualität deutlich zu verbessern.