PRP / P-Shot Therapie für Männer bei Erektionsproblemen
Wissenschaftlich untersucht – ein innovativer Ansatz bei Erektionsproblemen
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70 % klinisch relevante Verbesserung nach 6 Monaten – in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie.
Die PRP-Therapie, häufig auch als P-Shot bezeichnet, ist ein Verfahren aus dem Bereich der regenerativen Medizin. Dabei wird aus dem eigenen Blut des Patienten plättchenreiches Plasma – sogenanntes Platelet-Rich Plasma (PRP) – gewonnen und anschließend gezielt in das Penisgewebe eingebracht.
Wie läuft die PRP-/P-Shot-Behandlung ab?
1. Ärztliches Beratungsgespräch
Vor jeder Behandlung findet zunächst ein persönliches Gespräch statt. Dabei sprechen wir über Ihre Beschwerden, Ihre medizinische Vorgeschichte, bestehende Erkrankungen und bisherige Behandlungen.
Anschließend wird beurteilt, ob eine PRP-Behandlung für Sie grundsätzlich infrage kommt und welche Alternativen bestehen.
2. Blutentnahme
Für die Gewinnung des PRP wird Ihnen eine kleine Menge Blut entnommen.
3. Aufbereitung des Eigenblutes
Das Blut wird anschließend in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet. Dabei werden die Bestandteile des Blutes voneinander getrennt und das plättchenreiche Plasma gewonnen.
4. Lokale Behandlung
Nach entsprechender Vorbereitung und lokaler Betäubung wird das gewonnene PRP mit sehr feinen Nadeln in die vorgesehenen Bereiche eingebracht.
5. Nach der Behandlung
Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant. Vor dem Verlassen der Praxis erhalten Sie individuelle Hinweise zum Verhalten nach der Behandlung.
Ist die PRP-Therapie wissenschaftlich anerkannt?
In einer prospektiven, randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studie mit 109 Männern im Alter von 45 bis 65 Jahren mit erektiler Dysfunktion zeigte die PRP-Gruppe nach 1, 3 und 6 Monaten signifikante Verbesserungen bei mehreren etablierten Messwerten der erektilen Funktion, darunter IIEF-EF, SEP2 und SEP3.
Besonders interessant: Sechs Monate nach der Behandlung erreichten 70 % der Patienten in der PRP-Gruppe eine klinisch relevante Verbesserung, verglichen mit 16 % in der Placebo-Gruppe.
70 %
klinisch relevante Verbesserung nach 6 Monaten
PRP-Gruppe: 70 %
Placebo-Gruppe: 16 %
Quelle: Shaher H. et al., Urology, 2023
2:Eine randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie aus dem Jahr 2021 untersuchte 60 Männer mit erektiler Dysfunktion. Die Teilnehmer erhielten zwei PRP- beziehungsweise Placebo-Injektionen. Nach sechs Monaten erreichten 69 % der mit PRP behandelten Männer eine klinisch relevante Verbesserung des IIEF-EF-Scores, gegenüber 27 % in der Placebogruppe.
Quelle: Poulios et al., 2021
Hinweis: Die dargestellten Ergebnisse beziehen sich auf die genannte klinische Studie. Der individuelle Behandlungserfolg kann nicht vorhergesagt oder garantiert werden.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie bei jeder Behandlung mit Injektionen können auch bei einer PRP-Behandlung Nebenwirkungen auftreten.
Dazu gehören beispielsweise vorübergehende Schmerzen, Rötungen, Schwellungen, kleine Blutergüsse oder eine erhöhte Empfindlichkeit an den Einstichstellen. Wie bei jeder Injektion besteht außerdem ein geringes Risiko für Infektionen oder andere Komplikationen.
Vor der Behandlung informieren wir Sie ausführlich über mögliche Risiken und klären, ob medizinische Gründe gegen eine Behandlung sprechen.
Was kostet eine P-Shot-Behandlung?
Die Abrechnung erfolgt individuell nach GOÄ. Eine Behandlung liegt voraussichtlich bei ca. 349 €. Über die zu erwartenden Gesamtkosten informieren wir Sie transparent vor Beginn der Behandlung.
Wird die PRP-/P-Shot-Behandlung von der Krankenversicherung übernommen?
Gesetzlichen Krankenkassen (GKV): keine Kostenübernahme.
Privaten Krankenversicherungen (PKV) : abhängig vom individuellen Tarif.